Firmengeschichte von 1923 bis heute

1923


Hugo Knümann gründet in Essen eine Handelsvertretung für Elektro-Produkte und vertreibt Fahrdrahtklemmen für elektrische Straßenbahnen. Wenig später nennt sich die junge Firma Phönix Elektrizitätsgesellschaft.
In Berlin wird erstmals ein Tonfilm aufgeführt. Titel: "Das Leben auf dem Dorfe".



1928


Zusammen mit den Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerken (RWE) konzipiert Hugo Knümann die erste modulare Reihenklemme. Sie findet ihren Einsatz in den Kraftwerken der RWE.
Der Britische Wissenschaftler Alexander Fleming entdeckt das Penicillin.



1937


Ursula Lampmann, spätere Mitgesellschafterin in führender Position, tritt in das Unternehmen ein.
In Berlin wird die "Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH", der Vorläufer der Volkswagen AG, gegründet.



1943


In der Nacht des 13. März treffen Bomben den Firmensitz am Essener Hauptbahnhof. Das Unternehmen verlagert sein Domizil nach Blomberg und fertigt im angemieteten "Bürgerheim".
Otto Stern erhält für die Entwicklung der Molekularstrahl-Methode und für die Entdeckung des magnetischen Moments des Protons den Physik-Nobelpreis.



1948


Hugo Knümann trifft Josef Eisert, Inhaber vieler Klemmenpatente, und kann ihn als technischen Leiter für seine Firma gewinnen.
In Frankfurt am Main wird die „Bank deutscher Länder“ gegründet. Sie ist die Vorläuferin der Deutschen Bundesbank. Gleichzeitig wird die "Deutsche Mark" eingeführt.



1953


Der Tod Hugo Knümanns macht Josef Eisert, Ursula Lampmann und vier weitere Personen zu den neuen Inhabern. Mit den beiden Lüdenscheider Fabrikanten Ernst Noelle und Eugen Berg entsteht das Schwesterunternehmen Phoenix Feinbau Lüdenscheid.
Francis Crick und James Watson veröffentlichen ihre Entdeckung der Doppelhelixstruktur der DNA.



1957


Am Flachsmarkt in Blomberg entstehen die ersten beiden Fabrikationsgebäude.
Die Sowjets unternehmen mit der Hündin "Laika" den ersten Tierversuch im All.



1966


Der Firmensitz wird endgültig Blomberg; die Essener Räumlichkeiten werden aufgegeben.
Die Amerikanische Sonde "Surveyor 1" landet auf dem Mond.



1970


Der Firmenname ändert sich in "Phönix Klemmen".
Thor Heyerdahl gelingt mit einem Papyrusboot die Ost-West-Überquerung des Atlantiks.



1974


Mit der Printklemme MKDS wird auf der electronica der spätere Weltstandard für Leiterplatten-Klemmen präsentiert.
General Motors entwickelt Autokatalysatoren für Benzinmotoren.



1975


Josef Eisert verstirbt am 24. März im Alter von 78 Jahren. Seine drei Söhne, Klaus (oben links), Jörg (unten links) und Gerd Eisert (oben rechts), leiten fortan gemeinsam mit Ursula Lampmann das Unternehmen.
Bill Gates und Paul Allen gründen das Unternehmen Microsoft.



1979


Jörg Eisert kommt bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben.
Das Europäische Währungssystem (EWS) tritt in Kraft.



1980


Gründung der ersten ausländischen Tochtergesellschaft in der Schweiz.
Der deutsche Physiker Klaus von Klitzing entdeckt den Quanten-Hall-Effekt.



1982


"Phönix Klemmen" wird durch "PHOENIX CONTACT" abgelöst - eine Maßnahme, die der zunehmenden Internationalisierung des Unternehmens Rechnung trägt.
Audi präsentiert den Aerodynamik-Weltmeister Audi 100 mit einem CW-Wert von nur 0,30.



1987


Das Feldbussystem INTERBUS wird erstmals auf der Hannover Messe vorgestellt und revolutioniert die Feldverdrahtung.
Der Sportflieger Mathias Rust landet mit einer "Cessna 172" auf dem Roten Platz.



1989


Phoenix Feinbau feiert sein 50jähriges Firmenjubiläum.
Am 9. November öffnet die DDR ihre Grenzen zur Bundesrepublik.



1990


Wolfgang Blome (Mitte) wird Mitglied der Geschäftsleitung und bildet zusammen mit den Brüdern Gerd (links) und Klaus Eisert sowie Ursula Lampmann das federführende Quartett des Unternehmens.
Als erste vollelektronische Börse Deutschlands nimmt die "Deutsche Terminbörse" den Handel auf.



1994


Das unabhängige Prüfinstitut Phoenix EMV-Test nimmt in Blomberg seinen Betrieb auf.
Der Tunnel unter dem Ärmelkanal wird eröffnet.



1995


Ursula Lampmann beendet ihre aktive Tätigkeit bei Phoenix Contact, bleibt aber als Gesellschafterin weiterhin dem Unternehmen verbunden.
Das Künstlerehepaar Christo und Jeanne Claude verhüllen den Reichstag.



1996


Phoenix Electronics wird im benachbarten Bad Pyrmont errichtet; gefertigt werden dort elektronische Baugruppen in SMT-Technologie.
Greenpeace stellt einen umgebauten Serien-Twingo Smile als erstes Dreiliterauto vor.



1998


Phoenix Contact wird 75. Weltweit beschäftigt die Phoenix-Gruppe knapp 5.000 Mitarbeiter. Verteilt über den gesamten Erdball, vertreibt Phoenix Contact über 20.000 Produkte vom Bereich der klassichen Verbindungstechnik über die industrielle Interfacetechnik bis hin zu Systemlösungen der Fabrik-Automatisierung.
Der Vertrag über den Bau der internationalen Raumstation ISS wird von Kanada, Japan, Russland, USA sowie die Mitgliedsstaaten der europäischen ESA, unterzeichnet.



2001


Am 28. Dezember 2001 verstirbt Gerd Eisert, geschäftsführender Gesellschafter von Phoenix Contact, nach längerer Krankheit im Alter von 57 Jahren.
Genforscher haben das menschliche Erbgut weitgehend entziffert. Nach neuen Erkenntnissen besitzt der Mensch 26 500 bis 40 000 Gene.



2002


In der fast 80jährigen Firmengeschichte manifestiert sich die Firmenkultur als ungeschriebenes Gesetz. Corporate Mission, Corporate Vision und Corporate Culture sind die Grundsteine des Unternehmens.

Das Corporate Sales Network umfasst mehr als 30 Vertriebsstützpunkte in aller Welt.

Der Euro löst in zwölf Staaten der Europäischen Union die jeweiligen Landeswährungen ab und wird für über 300 Millionen Menschen zum neuen Zahlungsmittel.



2003


Doppeltes Jubiläum bei Phoenix Contact: Zum 80jährigen Firmenbestehen nimmt Phoenix Contact zum 50. Mal an der Hannover Messe teil. Bundeskanzler Gerhard Schröder gratuliert dem geschäftsführenden Gesellschafter Klaus Eisert.



2004


Mit der Gründung von vier Tochtergesellschaften in Irland, Litauen, Rumänien und der Ukraine wächst die Anzahl der internationalen Vertriebsgesellschaften auf 38.
Als erstes privat gebautes Flugzeug erreicht das "SpaceShipOne" mit einer Höhe von 100 Kilometern den Weltraum.



2005


Nach mehr als 20 Jahren wird der Slogan erneuert: Aus "Innovation in Interface" werden "Inspiring Innovations" - begeisternde Neuerungen.

Der geschäftsführende Gesellschafter Klaus Eisert ernennt die bisherigen Mitglieder der Geschäftsleitung Roland Bent (Marketing und Entwicklung), Dr. Martin Heubeck (Finanzen und Controlling), Prof. Dr. Gunther Olesch (Personal, Informatik und Recht), Frank Stührenberg (Vertrieb) und Dr. Heinz Wesch (Technik) zu Geschäftsführern.

Die TH Zürich stellt einen neuen Weltrekord im effizienten Treibstoffverbrauch auf. Das „Pac-Car“ verbraucht nur einen Liter Benzin auf über 5000 Kilometer.



2007


Phoenix Contact "knackt" die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro. Die Mitarbeiterzahl steigt auf 9.300.
Die deutschen Wissenschaftler Peter Grünberg und Gerhard Ertl erhalten die diesjährigen Nobelpreise für Physik bzw. Chemie.



Weitere Möglichkeiten




Deutsche Vertriebsgesellschaft:

PHOENIX CONTACT
Deutschland GmbH
Flachsmarktstr. 8
D-32825 Blomberg

Tel.: +49 52 35/3-1 20 00
Fax: +49 52 35/3-1 29 99
info@phoenixcontact.de


Unternehmens-Zentrale:

PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG
Flachsmarktstr. 8
D-32825 Blomberg

Tel.:  +49 5235-3 00
Fax:  +49 5235-34 12 00
info@phoenixcontact.com