Neuer Protokollchip: INTERBUS SUPI4

Die Produktfamilie der Schnittstellenimplementierung ist um den Protokollchip IBS SUPI4 für INTERBUS-Teilnehmer erweitert worden.

Mit dem IBS SUPI4 ist ein Protokollchip entwickelt worden, der den zukünftigen Anforderungen in der Automatisierungstechnik durch optimierte Systemeigenschaften und neue Systemfunktionen gerecht wird.

Damit wird die Verfügbarkeit der INTERBUS-Technologie langfristig kostengünstig sichergestellt und auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten.

Zukunftsorientierte Technologie


Mit einer deutlich reduzierten Leistungsaufnahme durch den Einsatz der
3,3 V-Technologie und einem um bis zu 80% reduzierten Implementierungsaufwand bietet der IBS SUPI4 beste Voraussetzungen für den zukunftsorientierten Einsatz.

Die Ein- und Ausgänge sind auch weiterhin
5 V-tolerant, so dass vorhandene Bauelemente weiter genutzt werden können.

Datenübertragung im Summenrahmenverfahren
Datenübertragung im Summenrahmenverfahren



Großes Einsparpotenzial


Das Beispiel einer Microcontroller-Ankopplung mit PCP (24 Worte Datenbreite) zeigt das Einsparpotenzial des SUPI 4
Das Beispiel einer Microcontroller-Ankopplung mit PCP (24 Worte Datenbreite) zeigt das Einsparpotenzial des SUPI 4
Aufgrund der Erweiterung der internen Registerstruktur auf bis zu 64 Byte Eingangs- und 64 Byte Ausgangsdaten, sind die seriellen Registererweiterungen nicht mehr erforderlich.

Damit werden Einsparungen durch weniger Leiterplattenfläche und kürzere Entwicklungszeiten erreicht.




Schneller Systembus


Zur Unterstützung immer leistungsfähigerer Steuerungssysteme unterstützt der IBS SUPI4 Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu
16 MBaud.

Damit ist der INTERBUS für die Abarbeitung anspruchsvoller Positionier- und Regelungsaufgaben optimal weiterentwickelt worden.

INTERBUS-Segment mit SUPI 4-Teilnehmern als schneller Systembus
INTERBUS-Segment mit SUPI 4-Teilnehmern als schneller Systembus



Optimale PROFINET-Integration


Mit der Automatisierungssoftware PC Worx können PROFINET-IO-Systeme aufgebaut und in Betrieb genommen werden
Mit der Automatisierungssoftware PC Worx können PROFINET-IO-Systeme aufgebaut und in Betrieb genommen werden
Durch die Unterstützung des INTERBUS-Basisprofils sind die Hersteller- und Gerätebezeichnung sowie Artikelnummer und weitere relevante Daten von INTERBUS-Teilnehmern in PROFINET-Netzwerken eindeutig identifizierbar.

Geräteparameter werden direkt in der Bedienoberfläche des Programmiersystems eingegeben. Gerätespezifische Diagnosemeldungen werden im jeweiligen Steuerungssystem angezeigt. Damit werden INTERBUS-Teilnehmer in PROFINET-Netzwerke optimal integriert.




Zwei Gehäusevarianten

Angeboten wird der IBS SUPI4 in zwei Gehäusevarianten:

  • IBS SUPI4 TQFP (Art.-Nr.. 2988117; 64 Pins) 
  • IBS SUPI4 QFN   (Art.-Nr.. 2746744; 52 Plättchen)

Das QFN 52 Gehäuse verfügt über integrierte Anschlüsse, die als SMD-Bauteil direkt verarbeitet werden können. Die induktiven und kapazitiven Anschlusswerte und das EMV-Verhalten werden dadurch wesentlich verbessert.

Die Bauteile lassen sich zuverlässiger verlöten, da keine Koplanaritätsprobleme mehr auftreten können. Durch die Verwendung eines Kupferblocks, kann eine optimale Wärmeanbindung sichergestellt werden.


Weitere Möglichkeiten



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