Die Bestandteile von IO-Link
Bei IO-Link handelt es sich um eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen einer I/O-Baugruppe sowie einem Sensor oder Aktor. Die Verbindung besteht aus folgenden Komponenten:
- der I/O-Baugruppe in beliebiger Schutzart (z. B. IP20 oder IP65/67) sowie einer theoretisch unbegrenzten Anzahl von Ports, die eine IO-Link-Master-Funktionalität bieten,
- dem Medium, also der Verbindungsleitung zwischen dem IO-Link-Master-Port und dem Sensor/Aktor. Das Medium stellt die gleichen Anforderungen an die Leitungsparameter oder die Pinbelegung des Steckverbinders wie eine Standard-Sensor/Aktor-Leitung, die heute für binäre Signale eingesetzt wird. Die Leitung darf bis zu 20 m lang sein,
- dem IO-Link-Device, das eine beliebige Abbildung von Eingangs- und Ausgangsbits sein kann. Im einfachsten Fall handelt es sich um ein Gerät mit einem Bit Prozessdaten, im komplexeren Fall um eine Komponente mit analogen Prozessdaten sowie binären Schaltsignalen.


Für die Kommunikation zwischen Master und Device verwendet IO-Link auf dem Physical Layer verschiedene Baudraten und Übertragungsphysiken. Es stehen drei Geschwindigkeiten zur Verfügung:
- 4.800 Baud (COM 1)
- 38.400 Baud (COM 2)
- 230.400 Baud (COM 3).


